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Brexit: zurzeit viele Fragen, wenige Antworten

Am 23. Juni 2016 hat Grossbritannien den Austritt aus der EU beschlossen und am 29. März 2017 wurde in Brüssel die offizielle Austrittserklärung eingereicht. Die Referate am heutigen IHZ-Exportdialog zeigten vor allem eines: Antworten auf unzählige Fragen gibt es zurzeit noch keine.

Jan Atteslander von der economiesuisse erläuterte, welch grosse wirtschaftliche und auch politische Rolle Grossbritannien in der EU zukommt. Diese tiefe Vernetzung und Integration zu entwurzeln und neu zu regeln sei eine sehr grosse Herausforderung für alle Beteiligten inner- aber auch ausserhalb der EU. Auch die Schweiz ist ein sehr wichtiger Handelspartner für Grossbritannien und eine rasche und wirtschaftsfreundliche Regelung der Beziehungen nach dem Brexit wichtig für beide Staaten. Entsprechende Initiativen wurden beidseits längst gestartet.

 

Erfreulich fand Nadja Kolb von S-GE, wie wenig negativen Einfluss der Brexit bis heute auf das Investitionsverhalten von Schweizer Unternehmen in Grossbritannien hat. Denn trotz Unsicherheiten wollen und können die Unternehmen ihre Entscheidungen nicht um zwei Jahre hinausschieben. 

 

Alan Knox, Primex Pharmaceuticals AG, sprach aus der Praxis insbesondere der Pharmabranche und zeigte anhand von vier Key Areas mögliche Challenges, Opportunities im Allgemeinen sowie Auswirkungen des Brexit auf Schweizer Unternehmen.

 

Beim anschliessenden Stehlunch wurden die Herausforderungen, aber auch Chancen weiterdiskutiert.