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Steuervorlage 17 muss nochmals überarbeitet werden

Die Vernehmlassungsfrist für die Steuervorlage 17 (SV17) läuft noch bis am 6. Dezember. Die IHZ hat sich intensiv mit der SV17 auseinandergesetzt und ist nicht zufrieden mit der Vorlage.

Für die IHZ ist klar, für die Aufhebung der steuerlichen Sonderregeln muss eine angemessene Nachfolgeregelung gefunden werden. Die Instrumente der Patentbox und des Abzugs für Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen befürwortet die IHZ folglich. Grosse Bedenken äussert die IHZ bezüglich des antiföderalistischen Angriffs auf die Finanz- und Steuerautonomie der Kantone. Eine Festlegung der optimalen Höhe der Dividendenbesteuerung ist auf Bundesebene nicht möglich und deshalb ist in der SV17 zwingend darauf zu verzichten. Weiter erachtet die IHZ eine Erhöhung des Kantonsanteils an der direkten Bundessteuer von 17% auf 21.2% als sinnvoll, und nicht wie neu vorgeschlagen auf 20.5%, da diese Massnahme den Spielraum der Kantone hinsichtlich der Steuerstrategie verbessert. Sachfremde Vorschläge, wie die Erhöhung der Mindestvorgabe für Familienzulagen, sind für eine Unternehmenssteuerreform nicht zielführend und folglich aus der SV17 zu streichen.


Aus Sicht der IHZ gibt es noch einiges nachzubessern, damit diese Vorlage im Sinne der Zentralschweizer Wirtschaft ist. Im Artikel der NZZ vom 24. November 2017 werden die Darlegungen der IHZ aufgegriffen. Die ausführlichen Argumente finden sie unten im Dokument Vernehmlassung zur SV17 der IHZ. Weitere Informationen zur Steuervorlage 17 finden sie unter www.steuervorlage.ch.