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Wissen ist Macht - deshalb ist Vorsicht geboten

Rund 60 Personen folgten der Einladung der IHZ und S-GE zum Wirtschaftslunch zum Thema Wirtschaftsspionage - und erkannten das eigene Verhalten in den Referaten manchmal wieder. Mit einem eher mulmigen Gefühl...

Zu Beginn führte die Referentin des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) den Anwesenden vor Augen, wo überall Gefahren in Zusammenhang mit Wirtschaftsspionage lauern können. War dies vielleicht noch eher etwas theoretisch, so zeigte der Kurzfilm "Im Visier" sehr realistisch, wie Wirtschaftsspione vorgehen. Vom  scheinbar zufälligen ersten Kontakt bis zum Hacken von Handys oder Laptops. Die anschliessenden Tipps der Referentin zur Prävention waren zwar simpel, aber bei weitem nicht selbstverständlich im Alltag.

 

Roger Lustenberger der Luzerner Polizei erläuterte anschliessend die enge Zusammenarbeit zwischen dem NDB und der entsprechenden Stelle bei den Kantonen.

 

Schliesslich zeigte Pascal Blanc, Leiter Messen S-GE, wie einfach Wirtschaftsspionage auf internationalen Messen ablaufen kann und wie ebenso einfach man sich schützen kann. Eindrücklich waren nicht zuletzt die Aussagen, dass 80 Prozent alles USB-Sticks auf einer asiatischen Messe bereits eine Schadsoftware geladen haben oder dass bei den meisten Chinesischen Wirtschaftsdelegationen auch ein Vertreter des staatlichen Nachrichtendienstes Teil der Delegation ist.

 

Beim anschliessenden Stehlunch wurde rege weiterdiskutiert und waren aussergewöhnlich wenige Handys auf den Stehtischen zu sehen.