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«Arbeit IM System» oder «Arbeit AM System»?

Gegen 100 Personen verfolgten am IHZ-Wirtschaftslunch «Mut zum Experiment» den Ausführungen von Stefan Kaduk, welcher auf spannende und illustrierende Weise aufzeigte, wie Muster gebrochen werden können.

Felix Howald begrüsste fast 100 Gäste im Kleintheater Luzern, welche den Mut für ein Experiment hatten. Referent Stefan Kaduk beschäftig sich mit Menschen und Organisationen, die er als Musterbrecherinnen und Musterbrecher bezeichnet. Er zeigte auf, wo einem überall im Alltag Muster begegnen und auf welche Art man solche durchbrechen kann. Mit dem Aufbrechen von bestehenden Strukturen sowie dem ständigen Hinterfragen, können neue und spezielle Pfade gefunden werden. Anhand von Beispielen zeigte Stefan Kaduk auf, wie es auch ganz anders erfolgreich geht. Es ist wichtig, den Menschen Vertrauen zu schenken, denn nur so kann Verantwortung übergeben und dadurch sinnhafte Prozesse sowie neue Wege gefunden werden.

 

In steter Interaktion mit dem Publikum stellte er die Frage, wie hoch der Anteil der täglichen Arbeit im System und wieviel am System geleistet wird. Oftmals ist man Gefangen im Alltag und schenkt deshalb der Arbeit am System zu wenig Beachtung. Aber ohne Veränderungen und Verbesserungen entsteht eine Trägheit, welche mit einem neuen Denkmuster durchbrochen werden muss. Stefan Kaduk zeigte zudem auf, welche Ideen zum Experimentieren vorhanden sind und illustrierte diese anhand von Beispielen. 

 

Beim anschliessenden Stehlunch wurde die Führung abseits vertrauter Pfade rege weiter diskutiert und das Netzwerk gepflegt.