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Die Lage der Zentralschweizer Wirtschaft in der Coronakrise

Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Situation.

 

Auswertung Umfrage Corona-Report SECO/economiesuisse mit Blick auf die Zentralschweiz

  

Mitteilung vom 13. Oktober 2020

Auswertung der 4. Umfrage vom 17. bis 23. September 2020

Die wirtschaftliche Lage vieler Schweizer Unternehmen hat sich nach dem starken Einbruch im Frühling über den Sommer entspannt. Trotz der anhaltend schwierigen Situation war eine gewisse Erleichterung über die Teilerholung in der Bevölkerung wie auch der Wirtschaft spürbar. Trotzdem, jedes fünfte Zentralschweizer Unternehmen meldet eine weitere Verschlechterung der Unternehmenssituation. 

 

 

Mitteilung vom 15. Juni 2020

Auswertung der 3. Umfrage vom 27. bis 29. Mai 2020

Die Zentralschweizer Wirtschaft ist nach wie vor stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Massnahmen betroffen. Positiv ist festzuhalten, dass sich die Unternehmen zunehmend mit der Situation abfinden und Lösungen zur Minderung von negativen Effekten umsetzen. Insgesamt sinkt der Anteil an Unternehmen, die eine Verschlechterung der Situation feststellen, auf 43 Prozent. Ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den vorangehenden Umfragen (2. Umfrage: 66 Prozent, 3. Umfrage: 58 Prozent). Für 38 Prozent der befragten Unternehmen hat sich die Situation hingegen nicht verändert. Immerhin 18 Prozent der Befragten können eine Verbesserung der Situation feststellen. Es bestehen aber grosse Unterschiede zwischen den binnen- und exportorientierten Unternehmen: Die Binnenwirtschaft schaut mit positiver Tendenz in die Zukunft, die Exportwirtschaft mit mehr Unsicherheit.

 

Mitteilung vom 13. Mai 2020 

Auswertung der 2. Umfrage vom 30. April bis 6. Mai 2020 

Damit die Wirtschaft wieder in die Gänge kommt, braucht es in den kommenden Monaten Investitionen von Unternehmen und der öffentlichen Hand sowie eine positive Konsumentenstimmung. Dies ist die Schlussfolgerung nach der zweiten Umfrage zur aktuellen Situation rund um die Coronakrise. Dabei wurden die Rückmeldungen von über 120 meist exportorientierten Mitgliedsunternehmen ausgewertet. Die Zentralschweizer Wirtschaft ist mit markanten Umsatzrückgängen von durchschnittlich 26 Prozent konfrontiert. Viele Unternehmen befürchten zudem mit Blick in die nahe Zukunft einen markanten Auftragsrückgang; rund 57 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden zwei Monaten Absatzschwierigkeiten im Inland.

 

Mitteilung vom 19. April 2020 

Auswertung der 1. Umfrage vom 20. März bis 15. April 2020

Die teilweise Stilllegung der Schweizer Wirtschaft und der internationale Konjunktureinbruch aufgrund der Coronakrise stellen die Schweizer Wirtschaft vor grosse Herausforderungen. Schweizweit geben 85 Prozent der Branchen an, dass sich ihre Lage seit der letzten Befragung vom 20. März 2020 verschlechtert hat. Firmen, die in die internationalen Wertschöpfungsketten integriert sind, spüren Produktionsstopps bei Zulieferern oder Abnehmern. Auch in der Zentralschweiz ist die Betroffenheit gross. Der Anteil der Unternehmen, die eine Verschlechterung seit dem 20. März 2020 feststellten, ist mit 66 Prozent jedoch tiefer als im schweizweiten Vergleich. Viele Zentralschweizer Unternehmen sind mit markantem Auftragsrückgängen bzw. fehlenden neuen Aufträgen konfrontiert. Letztlich müssen sowohl Binnen- als auch Exportwirtschaft erhebliche Einbussen in Kauf nehmen.

 


Details zur Umfrage
Um die wirtschaftliche Entwicklung aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie zu verfolgen, führte  der Wirtschaftsdachverband economiesuisse und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in regelmässigen Abständen eine Umfrage mit den gleichen Fragen zur Lage der Unternehmen durch. Die Umfrage deckt alle Landesteile der Schweiz ab. Branchenverbände nehmen konsolidiert für ihre Branche an der Umfrage teil. Die Auswertung zeigt ein aktuelles Stimmungsbild der Schweizer Wirtschaft und erlauben auch Aussagen für die Zentralschweizer Wirtschaft. Werden Prozentangaben genannt, sind diese lediglich als grobe Richtschnur zu verstehen. Die Antworten wurden jeweils nicht gewichtet.