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Erfolgreiche Wirtschaftswochen in der Zentralschweiz

Auch in diesem Jahr hat die IHZ an 13 Zentralschweizer Gymnasien Wirtschaftswochen organisiert. Rund 420 Schülerinnen und Schüler sowie 26 Lernende aus Zentralschweizer Unternehmen haben dieses Jahr an einer Wirtschaftswoche teilgenommen.

Seit Jahren organisiert die IHZ, in Zusammenarbeit mit der Ernst Schmidheiny Stiftung, Wirtschaftswochen an Zentralschweizer Gymnasien. Im ersten Halbjahr fanden Wirtschaftswochen in Engelberg, Einsiedeln und Ingenbohl statt. Die zweite Jahreshälfte startete mit der Wirtschaftswoche des Gymnasium St. Klemens in Ebikon, welche wir in den Räumlichkeiten der Schindler Aufzüge AG durchführen durften. Ende September folgten dann die Projektwochen in Baldegg, Immensee, Pfäffikon, Sarnen, Schüpfheim, Schwyz sowie Willisau und letzte Woche jene in Altdorf. Nächste Woche folgt noch die Wirtschaftswoche in Beromünster.

 

Pro Jahr kommen so rund 450 Schülerinnen und Schüler in den Genuss einer Wirtschaftswoche. Geleitet werden sie von Führungspersönlichkeiten aus der Praxis, die sie während der Woche vor allem coachen. Der Erfolg der Wirtschaftswochen in der Zentralschweiz ist aber auch all den Unternehmen zu verdanken, die den Schülerinnen und Schülern eine Unternehmensbesichtigung ermöglichen, ein Referat halten, Mitarbeitende als Fachlehrer delegieren oder eine Wirtschaftswoche finanziell unterstützen. Ihnen allen danken wir ganz herzlich! 

 

Der Grundgedanke einer Wirtschaftswoche ist, dass jeder junge Mensch sich mindestens einmal während der Schulkarriere aktiv und praxisnah mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen sollte. Schülerinnen und Schüler an Mittelschulen in der Schweiz, Liechtenstein und den Schweizer Schulen im Ausland dürfen in den Wirtschaftswochen erleben, wie Unternehmen arbeiten und wie sie wirtschaftlich, ökologisch und sozial nachhaltig geführt werden können. Während einer Wirtschaftswoche schlüpfen die Jugendlichen in die Rolle von Unternehmensleitungen. Die betriebswirtschaftliche Simulation WIWAG simuliert für sie Markt und Unternehmen. Wie im realen Wirtschaftsleben müssen die Schülerinnen und Schüler für ihre Wirtschaftswochen-Unternehmen Strategien entwickeln, sich mit den Aktivitäten der Konkurrenz und der Marktentwicklung auseinandersetzen, sich organisieren, Marketingkonzepte umsetzen und eine Vielzahl von Entscheiden fällen. Die Jugendlichen erleben realitätsnah, wie ein Unternehmen am Markt funktioniert. Sie sind gefordert, kreativ und verantwortungsvoll ihre Unternehmen zu führen. Ziel einer Wirtschaftswoche ist es, bei den Jugendlichen ein bleibendes Interesse am Thema Wirtschaft zu wecken.