Sie sind hier:Home

IHZ nimmt Stellung zum neuen Obwaldner Steuergesetz

Die IHZ befürwortet die Stossrichtung des Obwaldner Steuergesetzes und reichte heute die Vernehmlassung beim Finanzdepartement ein.

Aus Sicht der IHZ wurde die Notwendigkeit einer frühzeitigen Umsetzung auf kantonaler Ebene erkannt. Mit diesem Gesetz schafft der Kanton Obwalden Klarheit für die Zukunft, was als sehr positiv bewertet wird. Die Obwaldner Wirtschaft und somit die gesamte Gesellschaft profitieren stark davon, die Sonderregeln abzuschaffen und dabei die neuen Steuerinstrumente einzuführen. Damit dies auch erfolgreich gelingt, unterstützt die IHZ die nationale AHV-Steuervorlage, welche am 19. Mai 2019 zur Abstimmung gelangt. Somit erhält der Kanton Obwalden die Sicherheit auf nationaler Ebene und kann ihren Unternehmen langfristig Rechts- und Planungssicherheit bieten.

 

Die wichtigsten Punkte der Vernehmlassung:

  • Die Aufhebung der steuerlichen Sonderregeln wird begrüsst.
  • Aus Sicht der IHZ sind die grosszügige Ausgestaltung für F&E-Abzüge sowie die Patentbox wichtige Faktoren für den Standortentscheid von Unternehmen. Dementsprechend wird die weitgehende Umsetzung dieser Massnahmen befürwortet.
  • Aufgrund des interkantonalen und insbesondere Zentralschweizer Wettbewerbs und der steigenden Konkurrenz ist es für die IHZ zwingend, die Dividendenbesteuerung im Kanton Obwalden bei 50 % zu belassen.
  • Die Senkung der Kapitalsteuer auf 0.01 Promille wird befürwortet. Dieser Steuersatz gibt den bisher privilegiert besteuerten Firmen Sicherheit und einen Anreiz, im Kanton zu bleiben.
  • Die Beibehaltung des Gewinnsteuersatzes wird begrüsst. Der Kanton Obwalden bleibt damit kompetitiv.

 
Die ständige Weiterentwicklung der Unternehmensbesteuerung in der Schweiz und im Kanton Obwalden ist ein Thema von grosser Bedeutung für die IHZ, dementsprechend wurde die Vernehmlassung heute beim Finanzdepartement eingereicht.