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Wiedersehensfreude am IHZ-Sommerapéro

Bei herrlichem Wetter fand zum Start in den September der IHZ-Sommerapéro im Grand Casino Luzern statt. Rund 170 Gäste genossen dank der Covid-Zertifikatspflicht einen unbeschwerten Abend bei schönem Sommerwetter. Im Referat zeigte economiesuisse-Präsident Christoph Mäder die aktuelle Lage und die Herausforderungen der Schweizer Wirtschaft auf.

IHZ-Präsident Andreas Ruch eröffnete den IHZ-Sommerapéro und freute sich, nach langer Pause wieder so viele bekannte und neue Gesichter an einem IHZ-Anlass begrüssen zu dürfen. Der Austausch ist besonders in bewegten Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, sehr wichtig. Die Unternehmen stehen in unterschiedlichen Bereichen vor grossen Herausforderungen. Andreas Ruch sieht insbesondere in der Europapolitik, der Klima- und Umweltpolitik, den Sozialversicherungen und der Gesundheitspolitik Handlungszwang. Um zu Lösungen zu kommen, braucht es die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen.


Dies bestätigte auch Christoph Mäder, Präsident von economiesuisse, in seinem Referat am IHZ-Sommerapéro. Die Schweiz büsst im internationalen Vergleich an Wettbewerbskraft ein. Dies aufgrund verschiedener gesellschaftlicher Trends, u.a. einer Wohlstandssättigung, Technologiefeindlichkeit oder wachstumsfeindlichen Tendenzen. Die Wirtschaft steht vor einer zunehmenden Entfremdung gegenüber der Gesellschaft. Es braucht lösungsorientierte und partizipative Ansätze. Christoph Mäder schaute zudem auf die Wirtschaftslage der vergangenen Monate zurück und wagte einen Ausblick auf die Finanzpolitik nach Corona. Weitere wichtige Herausforderungen stehen in der Europapolitik, der Klimapolitik und der Steuerpolitik mit der OECD bevor. Zum Schluss wies Christoph Mäder auf die schädliche 99%-Initiative der Juso hin. Eine zusätzliche Steuer kann sich die Schweiz insbesondere nach Corona nicht leisten. Zudem ist die Bezeichnung der Initiative irreführend, da viel mehr als nur das «eine Prozent» von dieser Steuer betroffen wäre. Zusammenfassend hielt Christoph Mäder fest, dass es für den Erfolg der Schweizer Wirtschaft eine Fokussierung des Staates auf seine Kernaufgaben, schlanke und effiziente Regulierungen sowie Wirtschaftsfreiheit und Eigentumsgarantie braucht.


Adrian Derungs, IHZ-Direktor, verdankte die informativen Ausführungen von Christoph Mäder und lud die Gäste zum Apéro ein. Die Gäste genossen den Sommerapéro mit Blick auf den Vierwaldstättersee und mit Musik durch DJ Nils Wolf. Es wurde rege diskutiert und die Freude über ein Wiedersehen genossen. Herzlichen Dank an die Teilnehmenden für diesen gelungenen IHZ-Sommerapéro 2021.