Anstellung von Personen mit Schutzstatus S

Täglich erreichen Geflüchtete aus der Ukraine die Zentralschweiz. Auch die Wirtschaft kann Verantwortung übernehmen und geflüchtete Personen bei der raschen Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen.

Ukrainerinnen und Ukrainer, die in die Schweiz kommen, werden vom Bund registriert und erhalten den Schutzstatus S. Dieser Status ermöglicht eine Arbeitsaufnahme ohne Wartefrist.

 

Folgendes ist im Zusammenhang mit Anstellungsverhältnissen von Personen mit Schutzstatus S zu beachten:

  1. Der Arbeitgeber muss bei der kantonalen Arbeitsmarktbehörde im Einsatzkanton ein Gesuch einreichen.
  2. Die orts- und branchenüblichen Lohn- und Arbeitsbedingungen sind einzuhalten und müssen der Qualifikation sowie dem Stellenprofil entsprechen.
  3. Ein Stellenwechsel ist möglich und ebenfalls bewilligungspflichtig.

Folgende Unterlagen sind nötig:

  1. Kopie des Ausländerausweises (Ausweis S)
  2. Pass-Kopie
  3. Gegenseitig unterzeichneter Arbeitsvertrag
  4. Ausgefülltes Gesuchsformular für Drittstaatangehörige (SZ, LU, UR, NW)

Die Arbeit kann erst aufgenommen werden, wenn die Bewilligung der zuständigen Behörde vorliegt. Personen mit einem Besuchervisum können in der Schweiz nicht arbeiten. Der sogenannte Ausweis S wird im Kreditkartenformat ausgestellt. Dessen Ausstellung eine gewisse Zeit beanspruchen kann. Falls der Ausweis noch nicht vorliegt, kann bis zum Erhalt desselben als Ersatz auch die Verfügung über den positiven Entscheid über die vorübergehende Schutzgewährung des Staatsekretariates für Migration beigelegt werden. Informieren Sie sich hierfür bei der zuständigen kantonalen Behörde. Beachten Sie zudem, dass die Stellenmeldepflicht auch hier gilt. Allenfalls muss ein Nachweis der Stellenmeldepflicht beigelegt werden, sofern die Stelle meldepflichtig ist.

 

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