Lösungen für mehr Arbeitssicherheit

Mit der Fokuswoche «Lösungen für mehr Arbeitssicherheit» sensibilisieren wir gemeinsam mit der Suva Zentralschweizer Gewerbe- und Industriebetriebe.

Das Jahresmotto 2021 der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ ist «Lösungen». Im Rahmen der vierten IHZ-Lösungswoche 2021 dreht sich diese Woche alles um «Lösungen für mehr Arbeitssicherheit». In Zusammenarbeit mit der Suva stellen wir täglich Risikofaktoren oder lebenswichtige Regeln vor und zeigen auf, wie Gewerbe- und Industriebetriebe dazu beitragen können, den Schutz ihrer Arbeitnehmenden weiter zu erhöhen. Denn täglich ereignen sich mehr als 800 Arbeitsunfälle in der Schweiz, pro Jahr sind 100 davon tödlich.

 

1. Lernende haben ein erhöhtes Unfallrisiko

Mit dem Ende der Sommerferien begann für viele Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt: die Berufslehre. Die Zahlen der Suva zeigen, dass der Einstieg ins Berufsleben nicht nur spannend und lehrreich, sondern auch gefährlich sein kann. Jeder achte Lernende erleidet während seiner Ausbildung einen Berufsunfall.

 

Jedes Jahr verunfallen 25'000 Lernende in der Schweiz bei der Arbeit. Zwei Unfälle enden tödlich. Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger werden bei Lehrstart mit vielen ungewohnten Situationen konfrontiert: neue Prozesse und Aufgaben, neue Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen und auch unbekannte Gefahren. Nicht zu selten werden Arbeitsrisiken unterschätzt oder die eigenen Fähigkeiten überschätzt. Insbesondere zu Beginn der Lehrzeit fehlt oft der Mut, Unsicherheiten und Unkenntnisse offen anzusprechen. Berufsbildner und Vorgesetzte spielen hierbei eine zentrale Rolle, eine offene Kultur zu schaffen, in welcher es stets Platz für Fragen und Sicherheitsthemen hat. Weiter gilt es den Lernenden mitzugeben, dass bei drohenden Gefahren im Berufsalltag auch «STOPP» gesagt werden darf.

 

Wie Sie Ihre Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger unterstützen können Risiken zu erkennen und anzusprechen? Alle weiteren Informationen dazu finden Sie unter nachfolgendem Link:

2. Tükische Asbestfasern

In Gebäuden mit Baujahr vor 1990 müssen jene Personen, welche Instandhaltungs-, Renovations- und Rückbauarbeiten ausführen, damit rechnen, bei ihrer Arbeit auf asbesthaltiges Material zu treffen. Dies betrifft insbesondere Bauarbeiter, Schreiner, Elektriker, Sanitärinstallateure, Maler, Gipser, Dachdecker und Fassadenbauer. Vom Einatmen des Asbeststaubs bis zum Ausbruch einer Asbesterkrankung können Jahrzehnte vergehen. Daher ist Prävention bei Umbauarbeiten und die entsprechende Sensibilisierung sowohl bei Unternehmerinnen und Unternehmer als auch bei Arbeitnehmenden zentral. Weitere Informationen und Kontaktdaten von Spezialistinnen und Spezialisten unter nachfolgendem Link:

3. IHZ-Talk: Lösungen für mehr Arbeitssicherheit
Täglich ereignen sich in der Schweiz mehr als 800 Arbeitsunfälle. 100 pro Jahr enden davon tödlich. Präventionsarbeit und insbesondere die lebenswichtigen Regeln der Suva sind echte Lebensretter: Mit ihnen kann ein Grossteil aller schweren Unfälle verhindert werden. Wie fit sind Zentralschweizer Unternehmen hinsichtlich Arbeitssicherheit und wie können Unternehmerinnen und Unternehmer Ihre Arbeitnehmenden noch besser schützen? Im Gespräch mit Philipp Ritter, Bereichsleiter Arbeitssicherheit Gewerbe und Industrie Suva, und Werner Witschi, Botschafter für sicheres Arbeiten, wird u.a. die Wichtigkeit der Prävention und die Gefahr der Routine thematisiert. Weiter teilt Elektroingenieur Werner Witschi seine ganz persönliche Arbeitsunfallgeschichte. Hören Sie jetzt rein!

Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ Netzwerk Jahresmotto Lösungen Arbeitssicherheit Suva

Thomas Odermatt (Leiter Kommunikation IHZ) im Gespräch mit Werner Witschi (Botschafter sicheres Arbeiten) und Philipp Ritter (Bereichsleiter Arbeitssicherheit Gewerbe & Industrie Suva)

4. Hitze bei der Arbeit – was tun?
In den Sommermonaten kann auch schon eine mittelschwere Arbeit sehr belastend werden für den Körper. Wer an heissen Sommer- oder Spätsommertagen körperlich anstrengend arbeiten muss, für den kann die Hitze Folgen haben. Um unangenehme Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit zu vermindern, finden Sie unter folgendem Link Tipps, wie Sie sich und Ihre Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen vor Hitze schützen können.

5. Freizeitrisiken – Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeitenden

Unfallbedingte Arbeitsausfälle haben Auswirkungen auf den betroffenen Mitarbeitenden, stellen aber auch den Arbeitgeberbetrieb oft vor Herausforderungen. Sensibilisierung und Präventionsarbeit für Freizeitrisiken innerhalb des Unternehmens lohnt sich. Wie? Informieren Sie sich mit folgenden Links: