Medienmitteilung: Wirtschaft sagt Nein zu Chaos in der Zentralschweiz

Medienmitteilung: Wirtschaft sagt Nein zu Chaos in der Zentralschweiz

Der IHZ-Vorstand hat die Nein-Parole zur Nachhaltigkeitsinitiative gefasst und warnt vor den Auswirkungen der Vorlage auf die Zentralschweizer Wirtschaft.

Die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» verlangt einen starren Bevölkerungsdeckel und gefährdet somit die bestehenden Verträge mit der EU. Für Zentralschweizer Unternehmen steht dabei viel auf dem Spiel. Bereits heute fehlen qualifizierte Arbeitskräfte in vielen Berufsfeldern. Ohne die Möglichkeit, rasch und unkompliziert Fachkräfte aus dem EU-Raum zu rekrutieren, würde sich dieser Mangel massiv verschärfen. Zudem gefährdet die Vorlage den privilegierten Zugang zum Europäischen Binnenmarkt. Die Europäische Union ist mit Abstand der grösste Handelspartner der Zentralschweizer Unternehmen. 

Wirtschaft braucht Planungssicherheit
Aus Sicht des IHZ-Vorstandes löst die Initiative keine Probleme, sondern bringt Zentralschweizer Unternehmen unnötig unter Druck. Das Gremium empfiehlt deshalb am 14. Juni 2026 ein Nein zur Vorlage. «Die Stärke der Zentralschweizer Wirtschaft liegt in der Offenheit, Verlässlichkeit und in pragmatischen Rahmenbedingungen. Nur mit Planungssicherheit und Flexibilität bei der Rekrutierung von Fachpersonen bleibt die Zentralschweiz einer der attraktivsten Wirtschaftsstandorte der Welt», so IHZ-Präsident Andreas Ruch.

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