Rückblick: Wirtschaftslunch «Entsendung»

Am Wirtschaftslunch der IHZ und Switzerland Global Enterprise informierten sich die Teilnehmenden über die rechtlichen Stolpersteine beim Arbeitseinsatz in Deutschland und Österreich.

Nach der Begrüssung durch IHZ-Direktor Adrian Derungs führte Katalin Dreher-Hajnal, Senior Consultat Central Eastern Europe bei Switzerland Global Enterprise, in die Thematik der Entsendung von Mitarbeitenden nach Deutschland und Österreich ein.

 

Anschliessend informierte Stefanie Luckert, Geschäftsführerin der Vereinigung Schweizerischer Unternehmen in Deutschland, über die spezifischen Bestimmungen in Deutschland. Sie zeigte auf, wann es zu einer Entsendung kommt, wie das Aufenthaltsrecht gestaltet ist und welche gesetzlichen Vorschriften gelten. Bei den gesetzlichen Bestimmungen sind insbesondere die Meldepflichten, das Arbeitsrecht von Deutschland sowie das Sozialversicherungs- und Steuerrecht zu beachten. Sie informierte zu diesen Punkten und verwies auf weiterführende Links und Checklisten in ihrer Präsentation (Link unten).

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Stefanie Luckert informierte über die Bestimmungen in Deutschland.

 

Danach stand Österreich im Fokus. Michael Pérez, Rechtsanwalt und Partner bei LAWCO. rechtsanwälte, wurde per Videokonferenz aus Wien zugeschaltet, da sein Flug kurzfristig abgesagt wurde. Bei einer Entsendung nach Österreich stehen dieselben Fragen im Mittelpunkt wie bei einer Entsendung nach Deutschland, jedoch kommen andere Gesetze und Vorschriften zum Zuge. Insbesondere das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) führt zu Meldepflichten, die es zwingend einzuhalten gilt. Die detaillierten Informationen sind ebenfalls in der Präsentation enthalten (Link unten).

 

Nach der Fragerunde im Plenum wurde beim Stehlunch unter den Teilnehmenden weiter diskutierten und sich ausgetauscht.