Rückblick: IHZ-Wirtschaftslunch: «Tatort Unternehmen»

Rückblick: IHZ-Wirtschaftslunch: «Tatort Unternehmen»

Am 29. Januar 2026 fand in der Messe Luzern der IHZ-Wirtschaftslunch «Tatort Unternehmen - Wirtschaftskriminalität als unterschätztes Risiko» statt.

Mit dem bekannten Tatort-Intro startete IHZ-Direktor Adrian Derungs den Anlass. Kriminalität wird oft mit Mord und Totschlag verbunden, doch sie findet subtiler auch in der Zentralschweizer Wirtschaft statt. Veruntreuungen und Betrug durch Mitarbeitende kommt in Unternehmen deutlich häufiger vor, als gemeinhin gedacht wird. Deshalb widmete die IHZ dieser Thematik einen Mittagsanlass.

Im ersten Teil führten Marco Pauli und Matthias Kiener von Forvis Mazars in die Thematik ein. Die über 50 Gäste erhielten einen Überblick über die Arten und Häufigkeiten von Wirtschaftskriminalität durch Mitarbeitende im Unternehmen. Anhand eines Fallbeispiels zeigten sie auf, wie Täter vorgehen und welche Lücken in Abläufen dabei oft genutzt werden. Weiter erhielten die Teilnehmenden Tipps, welche Prozesse und Verhaltensweisen auf Irregularitäten hinweisen. Die Referenten zeigten zudem auf, mit welchen Betrugspräventionsmassnahmen KMU ihr Unternehmen schützen können und wie in einem Verdachtsfall vorzugehen ist.

Im zweiten Teil berichtete Staatsanwältin Nicole Eicher von der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern über ihrer Arbeit. Sie zeigte auf, mit welchen Fällen sich die Staatsanwaltschaft befasst, welche Gründe für eine Strafanzeige sprechen und wann es sinnvoll sein kann, auf eine Anzeige zu verzichten. Zudem erläuterte sie die Arbeitsweise der Staatsanwaltschaft bei der Durchführung einer Untersuchung.

In der anschliessenden Fragerunde sowie dem Stehlunch wurde das Thema unter den Teilnehmenden weiterdiskutiert und das Netzwerk gepflegt.

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