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Finanzmonitor Zentralschweiz

Der Finanzmonitor Zentralschweiz ist eine jährlich angelegte Studie. Diese wird durchgeführt und publiziert vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern – Wirtschaft und der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ.


Die Studie analysiert und veröffentlicht unter anderem die Entwicklung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, das Investitionsverhalten, finanzwirtschaftliche Herausforderungen und Beschaffungsrisiken von Zentralschweizer Unternehmen – aus der Perspektive der Finanzverantwortlichen. Ein Novum im Wirtschaftsraum Zentralschweiz. Sie dient als Übersicht und Informationsquelle für finanzwirtschaftliche Tendenzen, Bedürfnisse und Risiken von Zentralschweizer Unternehmen. Die Studienergebnisse werden jährlich im Rahmen des Forum Finanzmonitor Zentralschweiz vorgestellt.  

 

Die Luzerner Kantonalbank AG unterstützt den Finanzmonitor Zentralschweiz als Platin Partner. Wir danken der Luzerner Kantonalbank AG sowie den weiteren Partnern für die Unterstützung.

 

Rückblick Forum Finanzmonitor Zentralschweiz

Am 28. März 2022 fand die erste Ausgabe des Forum Finanzmonitor Zentralschweiz statt. Rund 100 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Bildung und Politik nahmen am Anlass im Campus Zug-Rotkreuz der Hochschule Luzern teil.

 

Nach der Begrüssung durch die Organisatoren Adrian Derungs, IHZ, und Markus Gisler, IFZ, hielt die Zuger Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut das Grusswort. Kern der Veranstaltung war die Präsentation der Studienresultate zum Finanzmonitor Zentralschweiz. Die Studie erhob erstmals die finanzwirtschaftliche Lage von Zentralschweizer Unternehmen aus Sicht der Finanzverantwortlichen. Co-Studienautor Stefan Behringer, IFZ, berichtete, dass die Zentralschweizer Unternehmen die grösste Herausforderung im Fachkräftemangel sehen. Der Mangel an qualifiziertem Personal könnte die wirtschaftliche Dynamik bremsen. Zudem beunruhigt die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise. Gemäss den Studienautoren sei dies ein wichtiger Grund dafür, weshalb die Gewinnerwartungen der befragten Unternehmen moderat sind. Fast zwei Drittel der Unternehmen waren in den letzten zwölf Monaten von Lieferengpässen oder gar Lieferausfällen betroffen. Mehr als 70 Prozent der befragten Firmen haben dadurch mit Preiserhöhungen zu kämpfen.


Nebst den Studienergebnissen haben sich die Forumsteilnehmenden in drei Workshops den Themen Digitalisierung im Finanzmanagement innerhalb von Unternehmen, Flächenmanagement in der Zentralschweiz sowie Nachhaltigkeits-Ratings gewidmet. Die anschliessende Pause wurde für die Netzwerkpflege genutzt.


Als Hauptreferenten berichtete der Zuger Ständerat Peter Hegglin über die Auswirkungen der Coronapandemie auf den Schweizer Finanzhaushalt und die OECD-Mindestbesteuerung. Tiefe Steuern als Standortvorteil würden an Bedeutung verlieren, was zu Investitions- und Ansiedlungsentscheiden zu Ungunsten der Schweiz führen könnte, so Hegglin in seinem Referat. Die Qualität des Bildungsstandortes, die Erreichbarkeit sowie die Lebensqualität nannte Hegglin mitunter als grösste Stärken des Zentralschweizer Wirtschaftsraumes. Weiter appellierte Hegglin im Gespräch mit Moderator Thomas Odermatt an die Zentralschweizer Politikerinnen und Politiker, in Bundesbern vermehrt an einem Strick zu ziehen.


Als Vertreter der Hauptsponsorin Luzerner Kantonalbank AG rundete CEO Daniel Salzmann mit seinem Schlusswort das erste Forum Finanzmonitor Zentralschweiz ab. Die Teilnehmenden genossen anschliessend beim Apéro riche den Austausch und die gute Stimmung.

 

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