Sie sind hier:Home

OW/NW: Starkes Interesse am aktualisierten Wahlspider

Der Wahlspider ist ein voller Erfolg. 182 Kandidierende haben den Fragebogen ausgefüllt, über 8'000 Wählerinnen und Wähler haben sich bereits mit ihnen verglichen. Beim genauen Hinsehen gibt es einige spannende Ergebnisse.

Die IHZ-Wahlhilfe für die Parlaments- und Regierungsratswahlen in Ob- und Nidwalden vom 4. März 2018 wird von den Wählerinnen und Wählern rege genutzt. Bereits über 8'000 Mal wurden mit dem Tool die verschiedenen Kandidierenden in den Wahlkreisen verglichen oder ein persönlicher Wahlspider erstellt. Insgesamt haben über 180 Kandidierende den Fragebogen zu Werten, Einstellungen und sachpolitischen Themen beantwortet. Daraus hat smartvote das jeweilige Profil erstellt. So können die Wählerinnen und Wähler ihr eigenes Profil mit jenem der Kandidierenden vergleichen und überprüfen, wer sie am besten vertritt. Ebenfalls ausgefüllt haben den Fragebogen die 27 Vorstandsmitglieder der IHZ, alles führende Unternehmer der Zentralschweiz. Basierend auf dem jeweiligen Durchschnitt ihrer Antworten hat smartvote daraus den IHZ-Spider erstellt – den wirtschaftspolitischen «Fussabdruck» der IHZ. Die Spider der Kandidierenden werden auch mit dem IHZ-Spider verglichen.

 

Überraschende erste Resultate
«Es gibt einige Wahlkreise, in denen FDP-Politikerinnen und -Politiker eine hohe Übereinstimmung mit der IHZ haben. In Hergiswil belegen sie beispielsweise die vordersten 6 Plätze», sagt Felix Howald, Direktor der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ. «Die gesamthaft grösste Übereinstimmung mit der IHZ in den beiden Kantonen hat allerdings nicht ein FDP-Kandidat, sondern mit 90.5 Prozent Hampi Lussi von der CVP (Wahlkreis Sarnen). Im Wahlkreis Alpnach ist Ivo Herzog von der SVP aus unserer Sicht der wirtschaftsfreundlichste Kandidat».

 

Aber auch linke Politiker können wirtschaftsfreundlich sein: So weisen die beiden Grünen Dominic Starkl aus Stansstad über 62 Prozent und Ueli Odermatt aus Oberdorf mit über 60 Prozent Übereinstimmung mit dem IHZ-Spider auf. «Auch CSP-Kandidat Daniel Windisch aus Giswil ist mit 66.9 Prozent Übereinstimmung eher wirtschaftsfreundlich», führt Felix Howald die Ergebnisse weiter aus. «Bei der SP allerdings kommt nur Karin Gutzwiller aus Engelberg auf über 60 Prozent. Typischerweise liegt die Übereinstimmung mit der IHZ bei SP-Kandidierenden zwischen 30 und 40 Prozent.»

 

Auch bei den Regierungsratswahlen gibt es spannende Ergebnisse: In Nidwalden führt Karin Kayser von der CVP mit 82.4 Prozent Übereinstimmung, knapp gefolgt von Alfred Bossard von der FDP. In Obwalden liegt Maya Büchi von der FDP zusammen mit CVP-Mann Christoph Amstad mit je 75 Prozent an der Spitze.