Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ Export und Services Exportberatung

Exportberatung

Haben Sie exportspezifische Fragen? Schlagen Sie sich mit unternehmensspezifischen Exporteigenheiten herum und brauchen Unterstützung? Die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ berät und schult verantwortliche Mitarbeitende. Weiter ist die IHZ Ihr erster Ansprechpartner für Exportseminare.

Freihandelsabkommen: Ziel
Das Ziel der Freihandelsabkommen (FHA) ist die Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen mit wichtigen Partner-Staaten. Der Schweizerischen Wirtschaft soll ein möglichst stabiler, hindernis- und diskriminierungsfreier Zugang zu internationalen Märkten verschafft werden; Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse (z.B. technische Vorschriften, Verpackungs- und Kennzeichnungsvorschriften, Importkontingente) sollen abgebaut werden. Im Rahmen der Stabilisierungspolitik des Bundesrates kommen aussen-wirtschaftspolitischen Massnahmen zur weiteren Öffnung von Exportmärkten erhöhte Bedeutung zu.

Freihandelsabkommen: Umsetzung - eine Herausforderung für das Unternehmen
Die Zollpräferenzen sind nicht umsonst: Die Herausforderungen liegen bei der Interpretation der in den Freihandelsabkommen festgelegten Listenregeln und deren Umsetzung in den Firmen. Jeder Freihandelsvertrag stellt andere Bedingungen. Wer die Ursprungsbedingungen, und somit von Zollpräferenz profitiert, bei einer Lieferung in die EU erfüllt, tut dies nicht automatisch auch bei einer Lieferung nach China. 

Bei der Bestimmung des Ursprungs ist ein Zusammenspiel zwischen Geschäftsleitung, Verkauf, Export, Beschaffung, Qualitätssicherung, Logistik und Finanzen notwendig. Um die komplexen und unterschiedlichen Ursprungsbedingungen und Verfahrensbestimmungen einzuhalten ist fundiertes Knowhow und stetige Weiterbildung von größter Bedeutung.

Ursprungsmanagement: Unterstützung durch die IHZ
Die Systematik rund um die Ursprungsregeln ist kompliziert und erfordert vertieftes Know-How. Die Zollverwaltung verlangt eine lückenlose Dokumentation der Ursprungskette (Nachweise von Vorlieferanten – Bearbeitung im Betrieb – Korrekter Präferenzantrag).

Die IHZ berät und schult die verantwortlichen Mitarbeiter direkt im Betrieb und führt regelmässig Seminare zum präferenziellen Warenursprung durch, ins besonders zu folgenden Themenbereichen: 

  • das System der Freihandelsabkommen
  • Rechtliche Grundlagen und Vorgaben des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)
  • Bestimmung des präferenziellen Ursprungs einer Ware
  • Wichtigkeit von Vordokumenten: VAV-Import und Lieferantenrechnungen
  • Ursprungsnachweise von ausländischen Lieferanten
  • Lieferantenerklärungen von Inlandlieferanten
  • Ursprungserklärungen sowie EUR.1/EUR.MED/EUR.1-CN
  • Vorteile, Rechte und Pflichten eines Ermächtigten Ausführers (EA)
  • Systematik, Organisation, Dokumentation und Kommunikation im Betrieb 
  • Ursprungsüberprüfung der Zollbehörden: Verantwortlichkeiten und Strafbestimmungen

Kontakt
Markus Wermelinger, Leiter Exportdienst
markus.wermelinger[at]ihz.ch
041 410 68 65