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Thermoplan AG gewinnt IHZ-Innovationspreis 2019

Am 10. Dezember 2019 verleiht die IHZ an der diesjährigen Innovationspreisfeier bereits zum 33. Mal die Innovations- und Anerkennungspreise.

 

Gewinner des IHZ-Innovationspreises ist dieses Jahr die Thermoplan AG in Weggis. Bereits vor fünf Jahren hatte das Unternehmen mit der Entwicklung der Starbucks-Kaffeemaschine «Mastrena II» begonnen. Im März 2019 wurde sie offiziell in den Markt eingeführt. Die intelligente, automatische Mühlenverstellung, die schnellere Durchlaufzeit durch parallele Produktabläufe dank zwei Brühkammern und das einzigartige Erscheinungsbild, gepaart mit optimierter Funktionalität, sind die ausschlaggebenden Neuerungen in der «Mastrena II». Die Telemetrie-Anbindung schafft einen zusätzlichen Mehrwert für Serviceorganisationen und Prozessoptimierungen. Durch den Einsatz von Mehrwegverpackungen leistet das Unternehmen zudem einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Und was gab den Ausschlag für den Gewinn des diesjährigen Innovationspreises? «Die kundenorientierte Weiterentwicklung der eigenen Innovation mit der Vereinigung von Digitalisierung, Bauweise und Design in einem internationalen Umfeld», sagt Jury-Präsident Hans Wicki.


Thermoplan hat sich gegenüber Starbucks in den letzten 20 Jahren vom Maschinenhersteller zum strategischen und operativen Innovationspartner gewandelt. Mit der technologisch ausgereiften und richtungsweisenden Kaffeemaschinen-Plattform kann Thermoplan die seit 1999 bestehende weltweite Zusammenarbeit mit Starbucks weiterführen. Der Grossauftrag sichert dem Unternehmen sowie seinen Zulieferbetrieben mittel- bis langfristig Hunderte von Arbeitsplätzen in der Schweiz. Die Thermoplan AG mit Sitz in Weggis wird seit 2009 von Adrian Steiner geleitet und beschäftigt rund 415 Mitarbeitende weltweit, davon rund 390 im Kanton Luzern. Das Unternehmen wurde 1974 von Esther und Domenic Steiner gegründet und stieg 1995 ins Kaffeemaschinengeschäft ein. Rund 98 Prozent des Umsatzes erzielt Thermoplan im Ausland.  

 

Neben dem IHZ-Innovationspreis 2019 hat die Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen IHZ-Präsidenten Hans Wicki die flo-ir (Florin Infrarot) GmbH und die Tschopp Holzbau AG mit je einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.


flo-ir (Florin Infrarot) GmbH aus Oberdorf NW erhielt den Preis für die Kapselprüfanlage, welche auf der optischen Tomografie (Optical Coherence Tomography-Verfahren) aufgebaut ist. Damit lassen sich alle Dimensionen von thermisch umgeformten Kapseln völlig berührungslos und mikrometergenau vermessen.


Tschopp Holzbau AG aus Hochdorf hat mit BRESTA Akustik-Gentle ein leimfreies, tragendes Deckenelement entwickelt, das gleichzeitig für beste Schallabsorption sorgt. Es erfüllt die Anforderungen an Statik, Raumakustik, Trittschall, Luftschall, Brandschutz und Ästhetik.