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Wahlen: Haben Sie sich bereits entschieden?

Die Wahlen sind in aller Munde. Überall hängen Plakate und egal, ob in der Zeitung oder auf den Social-Media-Kanälen, das momentan dominierende Thema sind die National- und Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019. Doch haben Sie sich bereits entschieden? Wissen Sie bereits, wen Sie auf Ihren Wahlzettel schreiben? Die IHZ schreibt Ihnen nicht vor, welche Partei Sie wählen sollen, sondern gibt Ihnen mit der IHZ-Wahlhilfe einen Ansatzpunkt auf die Wirtschaftsfreundlichkeit der Kandidierenden. Wie das geht? Wir zeigen es Ihnen.

Die Wahlunterlagen treffen in den nächsten Tagen in den Zentralschweizer Haushalten ein, denn es stehen Neuwahlen für den National- und Ständerat an. In Ob- und Nidwalden sind die Ständeräte bereits gewählt – da keine Gegner angetreten sind – doch in allen anderen Kantonen gibt es unzählige Kandidierende für die 22 freien Parlamentssitze der Kantone Luzern, Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden.

 

Haben Sie sich bereits einen Überblick verschafft?

Für die vier Schwyzer Sitze im Nationalrat stellen sich 84 Kandidaten zur Verfügung. Für den einen Urner Sitz sind es vier Kandidaten und für die neun Luzerner Sitze im Nationalrat stellen sich ganze 252 Kandidaten zur Verfügung. Im Kanton Obwalden kämpfen fünf und im Kanton Nidwalden zwei Kandidaten. Im Ständerat ist die Situation übersichtlicher, doch wer passt zu Ihnen und wer vertritt Ihre Interessen? Wir helfen Ihnen oder geben Ihnen wenigstens einen Anhaltspunkt mit unserer IHZ-Wahlhilfe. Wollen Sie wissen, wie die IHZ-Wahlhilfe funktioniert und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind? Weiter unten gibt es die Erklärung.

 

 

Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir hier für Sie pro Kanton zusammengefasst:

 

Luzern: Ein Junger mit der grössten Übereinstimmung

In Luzern hat der neu kandidierende Jungfreisinnige Andrea Ammann aus der Stadt Luzern mit 80.9% die grösste Übereinstimmung mit den Positionen der IHZ. Knapp dahinter liegen die FDP-Frauen Karin Supersaxo aus Adligenswil (79.4%) und Jacqueline Theiler aus Luzern (78.8%). Von den bisherigen Nationalräten liegt Peter Schilliger (FDP) mit 76.5% am nächsten bei der IHZ. Den Spitzenplatz bei den Ständeratskandidaten belegt die neu kandidierende CVP-Frau Andrea Gmür (74.4%), knapp vor dem bisherigen FDP-Ständerat Damian Müller (73.5%).

 

Uri: Matthias Steinegger am wirtschaftsfreundlichsten

Aus dem Kanton Uri hat der neu kandidierende FDP-Mann Matthias Steinegger aus Flüelen mit 76.7% die grösste Übereinstimmung mit den Positionen der IHZ. Knapp dahinter liegt der Altdorfer Pascal Blöchlinger von der SVP mit 74.0%. Bei den Ständeratskandidaten erreichte der bisherige Josef Dittli (FDP) die grösste Übereinstimmung.

 

Schwyz: Beste bisherige Nationalrätin ist FDP-Präsidentin Petra Gössi

In Schwyz hat der neu kandidierende Jungfreisinnige Micha Schnyder aus Pfäffikon mit 80.1% die grösste Übereinstimmung mit den Positionen der IHZ. Von den bisherigen Nationalräten hat Petra Gössi (FDP) mit 79.5% die grösste Übereinstimmung. Knapp dahinter liegen Andrea Schelbert (FDP) aus Ibach und Paul Schnüriger (CVP) aus Rothenthurm. Bei den Ständeratskandidaten liegt der bisherige Alex Kuprecht (SVP) an der Spitze des IHZ-Rankings (75.6%).

 

Ob- und Nidwalden: SVP-Frau Monika Rüegger-Hurschler liegt in Obwalden vorne

Im Kanton Obwalden erzielte die neu kandidierende Monika Rüegger-Hurschler (SVP) aus Engelberg mit 73.2% die grösste Übereinstimmung mit den Positionen der IHZ, dicht gefolgt von Peter Krummenacher (CVP) aus Kägiswil mit 71.6%. Im Kanton Nidwalden brachte es der frühere CVP-Regierungsrat Alois Bissig aus Ennetbürgen auf eine Übereinstimmung von 63.7%. Von Peter Keller liegen keine Resultate vor.

Sehr übersichtlich präsentiert sich die Situation bei den Ständeratswahlen: Die bisherigen Ständeräte Erich Ettlin (CVP, OW) und Hans Wicki (FDP, NW) sind bereits in stiller Wahl gewählt.

 


Wie funktioniert die IHZ-Wahlhilfe?
Die Online-Wahlhilfe beruht auf der Zusammenarbeit mit der bekannten Wahlplattform Smartvote. Die 28 IHZ-Vorstandsmitglieder, führende Unternehmerinnen und Unternehmer der Zentralschweiz, haben die 75 Fragen von Smartvote ausgefüllt. Aufbauend auf den Antworten wurde der IHZ-Spider erstellt, sozusagen ein konsolidierter «Fussabdruck» der Wirtschaft. Neben dem Vergleich der Position der Kandidierenden und der Zentralschweizer Wirtschaft können Sie dieselben Fragen beantworten, Ihren persönlichen Smartspider erstellen und diesen direkt vergleichen. Überraschungen sind garantiert! 

 

Wie ist der Wahlspider der IHZ zu interpretieren?
Die IHZ setzt sich für gute Rahmenbedingungen in der Zentralschweizer Wirtschaft ein. Doch wie spiegelt sich das im «Fussabdruck» der Wirtschaft, dem Smartspider, wieder? Hierzu haben wir bereits einen Eintrag mit einer kurzen Analyse des IHZ-Spiders gemacht. Zu finden ist dieser hier.