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Neues Waffenrecht: Was steht wirklich auf dem Spiel?

Um was geht es beim neuen Waffenrecht? Wir liefern Ihnen Antworten zum neuen Waffenrecht. Ein Thema, das uns im Jahr 2019 beschäftigen wird.

Die Zentralschweiz steht zur starken Schweiz. Das hat die Stimmbevölkerung dieses Jahr einige Male unter Beweis gestellt. Doch auch im neuen Jahr stehen wieder neue Herausforderungen an. Im Mai 2019 stimmen wir voraussichtlich über das neue Waffenrecht ab, sofern das Referendum zustande kommt.

 

Um was geht es beim neuen Waffenrecht?

Als Schengen-Mitglied hat sich die Schweiz verpflichtet, ihr Waffenrecht im Sinne dieser Schengen-Weiterentwicklung ebenfalls anzupassen. Hierbei konnte der Bundesrat sein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen und zumutbare Änderungen in das revidierte Waffenrecht einfliessen lassen. 

So ist die direkt von der Armee übernommene Ordonnanzwaffe nicht vom neuen Gesetz betroffen und somit wird die Schweizer Waffentradition bewahrt.

 

Wie profitieren wir als Schweizer Bürger von den Abkommen Schengen und Dublin?

Die Schweizer Stimmbürger wie auch die Schweizer Wirtschaft profitieren stark von den Erleichterungen, die die Schengen-Mitgliedschaft mit sich bringt. Schweizer Flugpassagiere können sich beispielsweise freier und schneller durch den Flughafen Zürich bewegen, Autofahrer warten an den Grenzen weniger im Stau und die Tourismusbetriebe freuen sich über mehr Reisende aus China sowie Indien. Aber auch in Bezug auf die Sicherheit bringt die Schengen-Mitgliedschaft viele Vorteile. Sie ermöglicht den Schweizer Polizisten einen Zugriff auf die Schengener Fahndungsdatenbank und führt dadurch zu mehr Erfolg bei der internationalen Verbrechensbekämpfung. Da das Dublin-Abkommen direkt mit dem Schengen-Übereinkommen verknüpft ist, ist auch das Schweizer Asylwesen wesentlich betroffen. Das Abkommen hat der Schweiz zwischen 2009 und 2016 Einsparungen von 2 Milliarden Franken gebracht. Das neue Waffenrecht der Schweiz stellt den Verbleib der Schweiz im Schengen-Raum und damit auch die Dublin-Mitgliedschaft sicher. Es sieht zumutbare Änderungen beim Erwerb von halbautomatischen Waffen vor, aber auch Ausnahmen, die dem hiesigen Schiesswesen Rechnung tragen.

 

Was passiert, wenn keine Einigung gefunden wird?

Ändert die Schweiz ihr Waffenrecht nicht und kommt es zu keiner Einigung mit der EU, tritt die Schengen-Mitgliedschaft der Schweiz automatisch ausser Kraft – weder die EU noch die Schweiz müssen dazu das Abkommen kündigen.

 

 

Die IHZ konnte im Jahr 2018 mithelfen, dass alle Abstimmungskämpfe im Sinne der Wirtschaft entschieden wurden. Wir danken Ihnen für die tatkräftige Unterstützung. Auch im Jahr 2019 wird sich die IHZ vehement für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen in unserer Region einsetzen.